Eichenprozessionsspinner bekämpfen für Kommunen und Gewerbe in Weser-Ems
Gesundheitsschutz und Verkehrssicherung auf öffentlichen und gewerblichen Flächen

Warum der Eichenprozessionsspinner gefährlich ist
Ab dem dritten von sechs Larvenstadien, je nach Witterung zwischen Ende April und Mitte Juni, bilden die Raupen Brennhaare mit dem Nesselgift Thaumetopoein. Eine ausgewachsene Raupe trägt nach Schätzungen bis zu 600.000 davon. Die Folgen bei Kontakt:
- Hautausschlag mit starkem Juckreiz
- Augenentzündungen und Lichtscheu
- Husten und Atemnot, besonders bei Kindern und Asthmatikern
- im Einzelfall allergischer Schock
- Gefahr auch durch leere Nester, das Gift wirkt bis zu zwölf Jahre
Gerade an Schulen, Kitas, Spielplätzen und stark frequentierten Wegen ist schnelles und fachgerechtes Handeln wichtig. Die Handreichung des Landes Niedersachsen empfiehlt, die Bekämpfung Spezialisten mit Schutzausrüstung zu überlassen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Die Bekämpfung folgt dem Jahreslauf des Eichenprozessionsspinners. Die Handreichung des Landes Niedersachsen nennt für vorbeugende Maßnahmen die 14. bis 22. Kalenderwoche. Im Überblick:
- Oktober bis März: Standorte erfassen, Altnester entfernen, Budget planen und ausschreiben
- Mitte April bis Anfang Mai: Raupen schlüpfen, vorbeugende Behandlung nur in diesem Zeitfenster
- Ende April bis Juli: Raupen tragen Brennhaare, jetzt hilft nur noch das Absaugen
- Ende Juli bis September: Falter legen neue Eier im Umkreis von bis zu zwei Kilometern
- Ganzjährig: leere Nester bleiben gefährlich und werden entfernt
Als Biozidprodukt ist laut Umweltbundesamt derzeit Foray ES mit dem Wirkstoff Bacillus thuringiensis zugelassen, Stand Februar 2026. Abflammen lehnt die Handreichung des Landes ab, weil es die Brennhaare weit verteilt.
Wer für die Verkehrssicherung zuständig ist
- Öffentliches Grün und Spielplätze: die Kommune
- Schulen und Kitas: der Träger
- Straßen und Radwege: der jeweilige Baulastträger
- Wohnanlagen: Eigentümer oder Hausverwaltung
- Gewerbeflächen: Eigentümer oder Betreiber
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Kommunen und Bauhöfe
Öffentliches Grün, Spielplätze, Straßen und Radwege.

Schulen und Kitas
Schulhöfe, Kita-Gärten und Schulwege mit Eichenbestand.

Friedhöfe und
Kirchengemeinden
Alte Eichen und regelmäßiger Besucherverkehr.
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Camping, Freibad, Ferienanlage
Gästeverkehr genau in der Zeit, in der die Raupen Brennhaare tragen.

Sportanlagen und Vereine
Eichen an Spielfeldern, Tribünen und Wegen.

Wohnanlagen und Gewerbe
Hausverwaltungen, Kliniken, Pflegeheime und Betriebsgelände.

Einsatzgebiet Weser-Ems
Wir arbeiten von unserem Sitz in Emden aus in ganz Weser-Ems. Der Eichenprozessionsspinner breitet sich in Niedersachsen von Osten und, aus den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen kommend, von Westen aus. Wir sind unter anderem hier tätig:
- Landkreise Aurich, Leer und Wittmund
- Landkreise Friesland, Ammerland und Wesermarsch
- Landkreise Oldenburg und Emsland
- Städte Emden, Oldenburg und Wilhelmshaven
- Stadt Delmenhorst
Wer seine Standorte vor der Saison meldet, ist bei uns bereits erfasst. Dann können wir bei einem Befall kurzfristig reagieren. Für private Gärten gibt es eine eigene Seite für Privatkunden.
Passend dazu
Für Kommunen und Gewerbe: gefährliche Bäume erkennen, Baumschnitt für Gewerbeobjekte, Genehmigungen für Baumfällungen und unsere Seite für Privatkunden.
Standorte für die Saison 2027 vormerken
Schicken Sie uns Ihre Standorte mit Anzahl der Eichen und Nutzung der Fläche. Wir melden uns mit einem Termin für die Begehung.
Telefon 04921 9164-0, E-Mail info@bodemer-emden.de, Montag bis Freitag 8 bis 17 Uhr. Den Nachweis unserer Zertifizierung legen wir für Ausschreibungen gern vor.



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